new orleans
... da war doch was?! googelt man nur mit dem begriff new orleans, könnte man meinen, man hätte nur schlecht geträumt. aber die realität ist eine andere.
nach zwei weltkriegen in denen die amerikaner zunächst jeweils etwas unwillig die welt retteten und dem späteren niedergang des "kommunistischen" widersachers sah es zunächst so aus, als wäre die macht der USA grenzenlos. aber nur wenige geschehnisse wie 9-11, der 2. golfkrieg und der untergang new orleans zeigten auf, wie verletztlich und letztendlich in seiner gesamtheit ungeschützt auch der noch mächtigste staat dieser erde ist. aufgrund einiger verschiedener kontakte mag ich die amerikaner und ihre positive denkweise, die aber leider auch dazu führt, gewisse "kleinigkeiten" nicht im blick zu haben. was im prinzip zu allen problemen der drei vorgenannten ereignisse geführt hat.
das im vergleich zwergenhafte holland hat hingegen zwei große, im prinzip unlösbare, probleme. die gewaltige nordsee und der unerreichbare fußballweltmeistertitel. ersteres haben die holländer mit einer mehr als bemerkenswerten leistung, die zu den modernen weltwundern zählt, bewältigt. nachdem holland 1953 fast komplett unterging, hat dieser kleine staat mit einer logistischen und ingenieurmäßigen meisterleistung ein maß an sicherheit geschaffen, was unter den gegebenen umständen kaum zu überbieten ist. ich kenne holland und seine einwohner wie kein anderes land außerhalb deutschlands. und was ich an seinen einwohnern besonders schätze ist der kompromisslos pragmatische blick fürs wesentliche, egal worum es geht. komplette, funtionsfähige lösungen ohne schnörkel.
1989 stand ich zufällig im gleichen jahr sowohl zum ersten mal auf der nimitz als auch auf dem oosterscheldedamm. beides sehr be-eindruckende momente. eindrücke, bei denen man aufgrund der atemberaubenden technik fest an die trügerische sicherheit unseres daseins glauben könnte. die schwimmende stadt, die sowohl schützt als auch den endgültigen untergang an jeden ort dieser erde bringen kann - und das mächtige bollwerk gegen genau diesen untergang von städten. beides monumentale festungen unserer zivilisation. und kein echter zusammenhang. aber irgendwie doch. beides [und noch einiges mehr] ging mir jedenfalls heute morgen durch den kopf, als ich diesen artikel las ...
nach zwei weltkriegen in denen die amerikaner zunächst jeweils etwas unwillig die welt retteten und dem späteren niedergang des "kommunistischen" widersachers sah es zunächst so aus, als wäre die macht der USA grenzenlos. aber nur wenige geschehnisse wie 9-11, der 2. golfkrieg und der untergang new orleans zeigten auf, wie verletztlich und letztendlich in seiner gesamtheit ungeschützt auch der noch mächtigste staat dieser erde ist. aufgrund einiger verschiedener kontakte mag ich die amerikaner und ihre positive denkweise, die aber leider auch dazu führt, gewisse "kleinigkeiten" nicht im blick zu haben. was im prinzip zu allen problemen der drei vorgenannten ereignisse geführt hat.
das im vergleich zwergenhafte holland hat hingegen zwei große, im prinzip unlösbare, probleme. die gewaltige nordsee und der unerreichbare fußballweltmeistertitel. ersteres haben die holländer mit einer mehr als bemerkenswerten leistung, die zu den modernen weltwundern zählt, bewältigt. nachdem holland 1953 fast komplett unterging, hat dieser kleine staat mit einer logistischen und ingenieurmäßigen meisterleistung ein maß an sicherheit geschaffen, was unter den gegebenen umständen kaum zu überbieten ist. ich kenne holland und seine einwohner wie kein anderes land außerhalb deutschlands. und was ich an seinen einwohnern besonders schätze ist der kompromisslos pragmatische blick fürs wesentliche, egal worum es geht. komplette, funtionsfähige lösungen ohne schnörkel.
1989 stand ich zufällig im gleichen jahr sowohl zum ersten mal auf der nimitz als auch auf dem oosterscheldedamm. beides sehr be-eindruckende momente. eindrücke, bei denen man aufgrund der atemberaubenden technik fest an die trügerische sicherheit unseres daseins glauben könnte. die schwimmende stadt, die sowohl schützt als auch den endgültigen untergang an jeden ort dieser erde bringen kann - und das mächtige bollwerk gegen genau diesen untergang von städten. beides monumentale festungen unserer zivilisation. und kein echter zusammenhang. aber irgendwie doch. beides [und noch einiges mehr] ging mir jedenfalls heute morgen durch den kopf, als ich diesen artikel las ...
timanfaya - Mi 2005-12-07 10:43





















































