lebensweisheiten
ich mag sätze, die durch ihre einfachheit überzeugen. die mit wenigen worten eine sache ohne schnickschnack auf das wesentliche reduzieren.
an der uni hatte ich mich in einer privataudienz mal sehr mit einem meiner professoren in den haaren. aus diesem gespräch ging sowohl meine sympathie für ihn und seine, von mir nicht erwartete, durchaus hemdsärmelige bescheidenheit hervor, als auch einer meiner beiden wichtigsten sätze fürs berufsleben. mit einem dreiviertel mettbrötchen zwischen den zähnen sagte er nach meinem leidenschaflich naiven plädoyer für eine gerechtere welt mit einem besseren geschmack schlicht: "sehen sie's sportlich ...".
das habe ich in dem moment mitnichten getan, dafür war ich viel zu sehr in fahrt - und natürlich vor allem im recht ["recht" .... *kicher*]. aber über die jahre ist daraus einer meiner kernsätze für situationen geworden, in denenman mal so'n richtigen tritt in die eier bekommt es etwas suboptimal läuft.
der zweite kernsatz meines berufsleben stammt von meinem ersten echten mentor, ich bezeichne ihn gerne als meinen meister [eine bezeichnung, die leider etwas aus der mode kommt, obwohl sie sehr viel transportieren kann]. in einer situation, in der unser projekt völlig aus den fugen lief sprach er neben mir mit einem kollegen: "vergessen sie das mit ihrem studium. das sind nur 10% die sie hier brauchen - und mit der hälfte davon stehen sie sich nur selbst im weg. ihr job hier ist zu 90% pastor. sie müssen reden, reden, reden ..."
p.s.: heute ist mal wieder ein sehr sportlicher tag.
| rubrik: sport ist mord |
an der uni hatte ich mich in einer privataudienz mal sehr mit einem meiner professoren in den haaren. aus diesem gespräch ging sowohl meine sympathie für ihn und seine, von mir nicht erwartete, durchaus hemdsärmelige bescheidenheit hervor, als auch einer meiner beiden wichtigsten sätze fürs berufsleben. mit einem dreiviertel mettbrötchen zwischen den zähnen sagte er nach meinem leidenschaflich naiven plädoyer für eine gerechtere welt mit einem besseren geschmack schlicht: "sehen sie's sportlich ...".
das habe ich in dem moment mitnichten getan, dafür war ich viel zu sehr in fahrt - und natürlich vor allem im recht ["recht" .... *kicher*]. aber über die jahre ist daraus einer meiner kernsätze für situationen geworden, in denen
der zweite kernsatz meines berufsleben stammt von meinem ersten echten mentor, ich bezeichne ihn gerne als meinen meister [eine bezeichnung, die leider etwas aus der mode kommt, obwohl sie sehr viel transportieren kann]. in einer situation, in der unser projekt völlig aus den fugen lief sprach er neben mir mit einem kollegen: "vergessen sie das mit ihrem studium. das sind nur 10% die sie hier brauchen - und mit der hälfte davon stehen sie sich nur selbst im weg. ihr job hier ist zu 90% pastor. sie müssen reden, reden, reden ..."
p.s.: heute ist mal wieder ein sehr sportlicher tag.
| rubrik: sport ist mord |
timanfaya - Mi 2008-03-19 10:07





















































