das ist übertragbar auf viele ereignisse, aber ist es eine zwangsläufige folgerung oder ein irrglaube? welche realität hätte uns sonst erwartet?
wir hatten unlängst mit unserem 'diplompfarrer' (ein doppelter akademiker) im rahmen eines nachtreffens genau diese diskussion. ich vertrat als atheistin bzw. 'freie christin' den standpunkt, dass gott - wenn es ihn denn gäbe - nicht in 'gut' und 'böse' unterscheidet. das sind von menschen gemachte definitionen.
die allgemeine frage war, warum er solche dinge zulässt. meine meinung: wir lernen von diesen ereignissen, vermeiden noch schlimmeres zu einem anderen zeitpunkt, besinnen uns auf werte, die aus dem blickfeld geraten sind. aber am wahrscheinlichsten ist .. es interressiert ihn nicht .. er hat anderes mit uns vor. vermutlich, weil es ihn nicht gibt.
[ein weites thema]
wenn man heutzutage sieht, mit welch vergleichsweise geringen mitteln terroristen in der lage sind das sozialgefüge demokratischer staaten zu verändern bekommt ein gefühl dafür, was die auslöschung ganzer städte und landstriche für folgen hätte.
dieser satz macht mich gruseln, weil er eine bedrohung in worte fast, die zu abstrakt und doch so gegenwärtig ist ..
so anonym sollte das eigentlich nicht sein.
(vielleicht sollte man sich erst mal einloggen .. schöne neuerung ist das .. und ich wunder mich schon, was du da wieder für specials eingebaut hast in die comment-maske ..)
Da gibt es nichts hinzuzufügen, denke ich. Allein, einen Buchtipp hätte ich: "Geschichte machen" von Stephen Fry, das, vielleicht nicht ganz passend, recht humorvoll aber eben auch treffend ein Szenario entwickelt, in dem es Hitler nicht gegeben hat.
Die Zeitreisengeschichte darin ist etwas hanebüchen, aber die ist auch nicht so wichtig.
So argumentieren natürlich viele, gerade auch Extremisten. Und auch die Gegenseite der Amerikaner im 2. WK hat so argumentiert.
Zugleich ist nicht zu übersehen, dass die Aussage stimmt. Jedenfalls stimmt sie relativiert: Böses ermöglicht manchmal das Bessere.
So müssen wir diesen Spruch wohl als geschichtliche Tatsache akzeptieren - aber mich schaudert gleichwohl, wenn jemand diesen Satz für sich und seine Programme allzu direkt instrumentalisiert.
In unserer Ethik sollten wir uns dies sicher nicht zum Leitspruch erheben, auch wenn es als schiere, harte Lebenstatsache wahr ist, dass Gutes nicht nur aus Gutem entsteht, sondern auch aus dem Bösen.
@pancomedia: bzgl. des gegenwärtigen habe ich am wochenende etwas im fernsehen gesehen, was mich gruseln macht. das ist so seltsam, daß ich es immer noch nicht sortiert habe. aber auch das wird ein weiteres thema ...
aktueller gemütszustand
hallo erstmal ...
hallo unbekannter benutzer ... ich weiß nicht, ob du es schon wußtest, aber du bist nicht angemeldet. du hast jetzt genau zwei möglichkeiten noch tiefer ins klo zu greifen:
böses ermöglicht gutes.
wir hatten unlängst mit unserem 'diplompfarrer' (ein doppelter akademiker) im rahmen eines nachtreffens genau diese diskussion. ich vertrat als atheistin bzw. 'freie christin' den standpunkt, dass gott - wenn es ihn denn gäbe - nicht in 'gut' und 'böse' unterscheidet. das sind von menschen gemachte definitionen.
die allgemeine frage war, warum er solche dinge zulässt. meine meinung: wir lernen von diesen ereignissen, vermeiden noch schlimmeres zu einem anderen zeitpunkt, besinnen uns auf werte, die aus dem blickfeld geraten sind. aber am wahrscheinlichsten ist .. es interressiert ihn nicht .. er hat anderes mit uns vor. vermutlich, weil es ihn nicht gibt.
[ein weites thema]
wenn man heutzutage sieht, mit welch vergleichsweise geringen mitteln terroristen in der lage sind das sozialgefüge demokratischer staaten zu verändern bekommt ein gefühl dafür, was die auslöschung ganzer städte und landstriche für folgen hätte.
dieser satz macht mich gruseln, weil er eine bedrohung in worte fast, die zu abstrakt und doch so gegenwärtig ist ..
ähh ..
(vielleicht sollte man sich erst mal einloggen .. schöne neuerung ist das .. und ich wunder mich schon, was du da wieder für specials eingebaut hast in die comment-maske ..)
Buchtipp
Die Zeitreisengeschichte darin ist etwas hanebüchen, aber die ist auch nicht so wichtig.
Böses ermöglicht Gutes?
Zugleich ist nicht zu übersehen, dass die Aussage stimmt. Jedenfalls stimmt sie relativiert: Böses ermöglicht manchmal das Bessere.
So müssen wir diesen Spruch wohl als geschichtliche Tatsache akzeptieren - aber mich schaudert gleichwohl, wenn jemand diesen Satz für sich und seine Programme allzu direkt instrumentalisiert.
In unserer Ethik sollten wir uns dies sicher nicht zum Leitspruch erheben, auch wenn es als schiere, harte Lebenstatsache wahr ist, dass Gutes nicht nur aus Gutem entsteht, sondern auch aus dem Bösen.