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jobkacke

Dienstag, 22. September 2009

digitale vorurteile

"Sehr geehrte Damen und Herren,
in der Anlage senden wir Ihnen die Einladung des
Hauses X zu den diesjährigen Walk-In Days."


mal abgesehen von den fremdbeschämenden "walk-in days": einer der angesagtesten hersteller der branche schickt mir eine einladung mit einem jpg deckblatt und einer fussformatierten word datei als einladung?! ich muss mir deren produktqualität doch noch mal genauer ansehen ...


| rubrik: sekt und latte |

Freitag, 11. September 2009

große kinder, große spielzeuge ...



... große spielzeuge, großer ärger.


| rubrik: was für ein scheißstag! |

Donnerstag, 20. August 2009

*kreisch*





wir haben mit unserem büro-umzug ja durchaus bewußt die schallverursachende umgebung geändert. jetzt, da wir über einem kindergarten residieren, ist es deutlich interessanter als früher. während das gekreische der grundschule nur alle 90 minuten als ununterbrochener klangteppich wahrgenommen werden konnte, bekommt man jetzt hautnah die jeweiligen tagesthemen mit. thema heute: trotz 35C° dürfen die kinder sich nicht nass spritzen. das haben die betreuerinnen gerade ganz deutlich und zum geschätzten 23. mal gesagt. das klappt natürlich auf anhieb und vor allem nachhaltig. mal im ernst: wofür gehen kinder eigentlich ins wasser - zum pinkeln natürlich abhängen und cocktail trinken ?!


| rubrik: ich höre stimmen, und sie stören mich nicht |

Mittwoch, 5. August 2009

sommerloch

ich habe es gestern zum zweiten mal in meinem leben auf die seite 1 des lokalteiles des käseblättchens der waz gebracht. man kann sich beruflich abmühen bis der arzt kommt, das interessiert inhaltlich keine sau. wenn man aber von irgendwem irgendwas überreicht bekommt, was nicht ansatzweise mit den mühen oder dem beruf zu tun hat, wird's gleich 'ne halbe seite.

beim ersten mal ging es übrigens um die mühen. allerdings mußte mein damaliger arbeitgeber auch ein jahr später insolvenz anmelden. so gesehen kann ich dann doch dankend drauf verzichten und lasse mir heute mal die aktuelle kontoauszüge von der bank schicken ...


| rubrik: fast verschlafen -> auf den monat genau seit 2 jahren selbstständig und noch nicht pleite!|

Dienstag, 7. Juli 2009

die sibirische methode ...

obwohl nur laiendarsteller im lotteriespiel der juristischen institutionen muss ich mich beruflich ständig mit diesem paragraphenkram beschäftigen, um in die übersetzungen meines bio-programms anwalt - deutsch / deutsch - anwalt überhaupt noch einen zusammenhang zu bekommen. aber man sollte im thema bleiben, da spätestens vor dem olg auseinandersetzungen gerne mit verwaltungs- und verfahrenstechnischen fußangeln gespickt werden, die man als nicht-jurist kaum noch verstehen kann und einen bisweilen an die grenzen des wahnsinns treibt.

ich weiß nicht ob sinn und unsinn der gelesenen auswüchse von ovg, olg, bverwg, bgh und tkkg überhaupt länger als eine stunde in meinem kopf verweilen. manchmal sind es stilblüten, die kopfschüttelnd zur erheiterung des gesamten büros gereichen und die frage aufwerfen, wie pervers man sein muss um sich sowas überhaupt auszudenken. und manchmal, machmal gibt es zwischen dem ganzen hirnmüll sogar erheiternde begriffe [okay, außer mir kannte den wahrscheinlich mal wieder jeder] mit bleibendem wert ...


| rubrik: warmer abbruch |

Freitag, 6. März 2009

at the height of the fighting

ich habe zeitweise ein sehr ambivalentes verhältnis zu meinem beruf. von grundauf mag ich ihn sehr, weil er wie kaum kein anderer aufmerksamkeit und zielstrebigkeit erfordert. andererseits hasse ich nichts mehr als die endphase eines projektes. der zeitpunkt, ab dem kein tag mehr zeitlich planbar ist, kein auftretendes problem verschoben werden kann und handy und telefon grundsätzlich zusammen klingeln. ab da ist alles angedachte und strukturierte makulatur, es bleibt fast ausschließlich improvisation im stundentakt. und, was vor allem bleibt, ist die quälende ungewissheit ob es am ende paßt. ob die monatelangen bemühungen auf den punkt fertig werden. oder ob das gefühl, dass das alles nicht zu schaffen ist doch das richtige ist.

und dann kommt irgendwann ohne vorwarnung und ohne jeglichen anlaß dieses unbeschreiblich gute gefühl. ich muß dann immer an die alten schlachtenlenker aus den geschichtsbüchern denken. was muß es doch in all der anspannung für eine erlösende empfindung gewesen sein, wenn man im wogendem schlachtengetümmel durch den nebel der kämpfe erkennt, dass sich das blatt wendet. das man es schaffen kann. wellington, schon fast am boden liegend, dürfte es so ergangen sein.

seit monaten quäle ich mich mit einem der zähflüssigsten und schwierigsten projekte meiner beruflichen tätigkeit herum. ständige änderungen, knallhartes budget, in vielen zentralen punkten kein richtiges vorankommen. und heute war es auf einmal da. ich werde es schaffen, kein zweifel. und nichts hat mehr dynamik und energie, als die innere gewissheit, dass es funktionieren wird.

drei wochen noch. dann ist die schlacht gewonnen ...


| rubrik: la vieille garde meurt, mais elle ne se rend pas ...|

Montag, 2. Februar 2009

die eier des letzten generalsekretärs der kpdsu

es gibt zwei dinge, die ich an meinem beruf sehr schätze.

manchmal gibt es aufträge, bei denen der verdienst in keinem verhältnis zum aufwand steht. wenn ich für mich alleine arbeite und bei effektiver arbeitszeit von maximal 2 ruhigen monaten einen knappen sechsstelligen honorarbetrag einfahre, so ist das ein verdammt gutes gefühl. dummerweise arbeite ich aber nicht für mich allein, und es gibt aufträge, die laufen genau umgekehrt. 10 monate freizeit und ein überfülltes bankkonto bleiben also ein traum, den man zumindest bei rechnungstellung mal für eine woche träumen darf. dolles gefühl, dann war's das aber auch.

was ich aber deutlich mehr schätze, sind die menschen die ich in meinem job so treffe. alle paar monate ist da immer mal ein highlight bei. heute war's mal wieder soweit. zur verhandlung erschien ER. kaum größer als rene weller, ähnlicher gang, total verknautschtes gesicht, irgendwo zwischen 55 und 80 jahre alt, im prinzip der bei der geburt getrennte zwilling von charles bukowski. und eine stimme, die tom waits alle ehre machen würde. ruhrpott live also.

im ersten augenblick dachte ich nur "oh, gott!". dann schielte ich auf den preisspiegel - und wäre er nicht ohnehin der günstigste gewesen, ich hätte ihn nach 20 minuten gespräch trotzdem genommen. wer bei einer vergabeverhandlung in der einkaufsabteilung eines energieunternehmens bei seiner erzählung über den eigenen prostatakrebs den satz "da hat sich der gorbatschow auch die nüsse machen lassen, den habbich da schonma aufm gang getroffen ..." einbringt, den muß ich unbedingt noch näher kennen lernen.

ganz am rande: der gute mann beschäftigt 76 mitarbeiter. ich hoffe inständig, so typen sterben nie aus. das ist das salz in der suppe des lebens.


| rubrik: ich schrei mich wech!||

Mittwoch, 10. September 2008

"c" wie ...

... celebral. gleißende kaskaden tosen durch mein zuckendes hirn.

unser büro liegt in einem wohngebiet, direkt neben einer kirche und einer grundschule. das hat u.a. zur folge, dass ich um 18:00 uhr nicht telefonieren kann, weil das glockengedöns so laut ist. außerdem bin ich durch die lage unseres büros zum hellseher geworden. ich kenne das liebste pausenspiel der kinder der grundschule, obwohl ich noch nie während der pause dort war. so wie jetzt zum beispiel. es ist pause, und meine hellseherischen fähigkeiten setzten ohne vorzeichen ein.

das spiel hat keinen richtigen namen. lautmalerisch müßte es in etwa heißen: das-hohe-c-möglichst-schräg-und-schrill-solange-kreischen-bis-ein-anderer-einstimmt-und-sich-daraus-ein-15minütiger-dauerton-ergibt.

zum glück ziehen wir mit unserem büro bald um. auf die andere seite der kirche. über den kindergarten ...


| rubrik: ich höre stimmen |

Dienstag, 19. August 2008

technik die ... absolut nicht begeistert

habe soeben ein 20 minütiges berufliches telefonat beendet. 20 minuten für die tonne nächstenliebe. inhalt des gespräches: herausfinden, warum ein übermittelter link nicht funktioniert. hintergrund: seit einiger zeit verschicke ich kiloschwere ausschreibungen nicht mehr per post. das spart porto, kopierkosten und überhaupt. und das co² karma und so. stattdessen packe ich alle inhalte in eine zip-datei und lade sie mit einem ftp programm auf unseren webspace hoch. soweit so gut.

den aufgeforderten firmen schicke ich dann nur eine möglichst kurze http.//bla.bla adresse, nach deren eingabe automatisch die rückfrage zum runterladen erfolgt. das ist die minimale erklärung einer sache, die im geschäftsleben inzwischen eigentlich jeder verstehen sollte. eigentlich. aber auch mit dieser minimalanforderung kann man überlastung erzeugen. nachdem ich durch die ein oder andere rückfrage begriffen habe, dass unterstriche und sonstige zeichenexoten schnell das digitale hirnlimit sprengen, läuft es aber im prinzip ganz gut.

eigentlich. im prinzip. nachdem mir also heute mit stoischer ruhe und mantramäßiger wiederholung samt vorwärts und rückwärts buchstabieren der adresse kein erfolgserlebnis beschieden war kam mir der geistesblitz ...

"ähm ... sagen sie mal ... wo geben sie die adresse eigentlich ein?"

"in google, wieso?"

[hier fiel mir vor schreck nicht mal mehr der hörer aus der hand]

"ach, nur so ...


| rubrik: naja, er hätte es ja auch bei ebay eingeben können ... |

Dienstag, 29. Juli 2008

freudentränen

heute morgen streckte mir mein werter partner jenseits der begrüßung noch mal die hand entgegen. ich hatte es fast vergessen - ich bin seit einem jahr selbstständig! und das geschäftskonto weißt ein plus auf! und der umzug in ein eigens umgebautes neues büro steht auch schon an! und ein ungeplanter lehrling steht auch parat! und - was für ein jahr ... woah!

[das mit dem lehrling ist so 'ne gutmenschen reflexreaktion. der k. war vor ca. einem jahr als schülerpraktikant bei uns. ein hauptschüler. und warum ausgerechnet er ein lehrstelle bekam, die es eigentlich garnicht - und wenn überhaupt nur für abiturienten gab - das erzähle ich noch mal ausführlicher.]

wie durch zufall las ich meinem wildem mädchen gestern laut lachend ein zitat von herrn wiedeking aus dem käseblatt der tageszeitung vor. es handelt sich um einen satz aus einer rede auf einer aktionärsversammlung am anfang des jahres [jedoch erst die mitte des geschäftjahres, welches bilanziell im juli endet].

„Wenn am Ende nichts Unvorhergesehenes passiert, dürften wir wieder ein Ergebnis erzielen, bei dem wir die Freudentränen nur schwerlich unterdrücken können“

weltklasse. ich stehe einfach auf selbstbewußtsein. den werde ich mir rahmen und über meinen neuen schreibtisch hängen. ich habe jahrelang nach einem augenzwinkernden ziel-, leit-, wasauchimmerspruch gesucht, den man sich selbst als wurst vor die nase hängen kann. jetzt hab' ich ihn.


| rubrik: as time goes by |

aktueller gemütszustand





hallo erstmal ...

hallo unbekannter benutzer ... ich weiß nicht, ob du es schon wußtest, aber du bist nicht angemeldet. du hast jetzt genau zwei möglichkeiten noch tiefer ins klo zu greifen:











11 freunde sollt ihr sein ...







365 bilder sollt ihr werden ...



google mich durch!

 

egalisiert

Ond hätte är...
Ond hätte är mät Nachnamen "Praktiker"...
pikas - 2009-11-20 18:23
namen machen leute
warum auch immer, ich beschäftige mich recht gerne...
timanfaya - 2009-11-20 11:55
... papperlapapp, stadtrechte....
... papperlapapp, stadtrechte. athen war auch mal das...
timanfaya - 2009-11-20 10:35
Auf dem Lande ... Ich...
Auf dem Lande ... Ich möchte daran erinnern,...
pikas - 2009-11-19 09:18
... ach, ich dachte im...
... ach, ich dachte im vorauseilenden vorurteilsgehorsam...
timanfaya - 2009-11-18 16:41
herlichsten dank.
herlichsten dank.
timanfaya - 2009-11-18 16:40
"warum hat mir das eigentlich...
"warum hat mir das eigentlich niemand vorher gesagt?...
pikas - 2009-11-18 10:04
!
!
larousse - 2009-11-17 22:05
woran man merkt, daß...
die ersten zehn jahre meines automobilen lebens fuhr...
timanfaya - 2009-11-17 10:45
lieber nikolai ... [01...
der erste monat mit dir ist vergangen. als ich mit...
timanfaya - 2009-11-16 12:52

*.mp3


cinematic orchestra
ma fleur


nine horses
snow born sorrow


jimi tenor
intervision


chris isaak
wicked game



johnny cash
american IV


depeche mode
playing the angel



joy division
closer


sisters of mercy
floodland


nirvana
nevermind


everything but the girl
amplified heart


david sylvian
secrets of the beehive


japan (re-issue)
rain tree crow


the cinematic orchestra
man with the movie camera


dj shadow
private press



massive attack
mezzanine


amon tobin
supermodified


dj krush
jaku


brian eno & david byrne
my life in the bush of ghosts




andrew poppy
the beating of wings


kate bush
hounds of love


prince
parade



patrice
nile


the velvet underground
& nico

*.txt


christophe loviny [hrsg.]
korda sieht kuba


barbara-ann campbell-lange
john lautner



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j. d. salinger
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mr. aufziehvogel


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das buch der fünf ringe


hoimar von dithfurth
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