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us-wahlkampf

Donnerstag, 6. November 2008

the end of a long journey



| *klick*|


sehens- und hörenswert. country first.
die rede eine großen amerikaners.


| rubrik: respekt |

dunkle gedanken

zu meinem job gehört hin und wieder das entwickeln von szenarien, weshalb ich mich grundsätzlich gerne mit was-wäre-wenn beschäftige. in dieser richtung hat mir in meiner jugend ein herausragend gutes buch die augen geöffnet, in dem zwei reporter nach einem "kleinen" atomaren schagabtausch zwischen den usa und der damaligen udssr durch ihr land reisen und die lage beschreiben. anarchie pur. ich stellte fest, dass gesellschaftliche strukturen durchaus schneller zusammenbrechen können, als man sich das gemeinhin vorstellt. in wahrheit ist der ganze gesellschaftskram deutlich labiler, als man denkt.

9-11 hat das gesamte demokratische denken der westlichen welt negativ beeinflußt. die finanzkrise hätte fast den gesamten planeten in ein noch größeres elend gestürzt, als das ohnehin schon der fall ist. und ich glaube nach wie vor, dass den meisten menschen nicht mal ansatzweise klar ist, woran wir da mal soeben dran vorbeigeschrammt sind. was bei mir von der geschichte hängen bleibt ist der stattgefundene kontrollverlust. die einsicht, dass es trotz massiver eingriffe hätte schief gehen können. den "erfolg" vorhersagen konnte letztendlich niemand.

die usa träumen gerade ihre wiederauferstehung - und ich träume gerne mit. das der 44. präsident einem beonderen sicherheitsrisiko unterliegt dürfte klar sein. das wird auch in den medien offen diskutiert. als ich gestern im fernseher all die glücklichen gesichter sah kamen mir die bilder der letzten rassenunruhen in erinnerung. die teilweise unkontrollierbar gewordenen gegenden von l.a., die brennenden häuser, die brenenden autios, die gewalt, das chaos. wenn ich mich recht erinnere, war der auslöser die misshandlung eines schwarzen bei einer polizeikontrolle.

wenn man den gedanken etwas weiter denkt, stände die usa bei einem erfolgreichen attentat auf obama am rande eines bürgerkrieges mit unvorstellbaren inneren gesellschaftlichen und auch weltpolitischen folgen, weil das land aus dem inneren heraus enorm geschwächt würde.

der täter muß nur eine anforderung erfüllen: er muß weiß und rassistisch sein. das dürfte sicherlich auf die ein oder andere million amerikaner zutreffen. und: so jemanden kann man übrigens auch unterstützen und steuern, wenn man selber nicht weiß und rassistisch ist - aber irgendwas gegen die usa hat ...


| rubrik: terrorismus 2.0 |

Montag, 8. September 2008

US - Wahlkampf [002]

als ich palin das erste mal auf dem parteitag der republikaner in aktion sah wurde meine ahnung zu einer inneren gewissheit ...

"Was ist der Unterschied zwischen einer "Hockey Mum" - einer Mutter, die ihre Kinder zum Eishockey bringt, sich für sie einsetzt und sie anfeuert - und einem Pitbull? "Der Pitbull trägt keinen Lippenstift." Mit diesem Witz stellte sich am späten Mittwochabend die republikanische Kandidatin für die amerikanische Vizepräsidentschaft ihren Wählern vor."

keine ahnung wer ihr dieses geniale ding geschrieben hat, aber besser hätte sie nicht anfangen können. kurz, einfach, mit ironie und kampfansage. mit sowas gewinnt man wahlen. dazu muß man nur noch eigenhändig den karibu schießen und häuten - und schon hat man jeden visionär in die tasche gesteckt. meine herren, war das ein riskantes barfuss-oder-lackschuh ding von mccain [ich mag sowas ja. wer nicht wagt ...]. wenn sie in interviews stand hält - oder sich gar als sehr gut erweist - ist das ding schon fast gerissen. so einfach ist das manchmal mit der demokratie. "dem volk aufs maul schauen" nennt man sowas wohl.

das hat die spd ja inzwischen auch kapiert. zumindest hat sie kapiert, dass man mit einem bäuerlich wirkenden schweinetreiber [<- ich böser böser oberflächlicher mensch, ich !!!] rheinland-pfälzer bei einer bundestagswahl keinen blumentopf gewinnen kann. dabei hatte ich vor längerer zeit auf wowereit als taktischen kandidaten getippt. nicht, dass er der bessere kanzler wäre aber - frei nach aufs maul schauen - er ist in der masse everybodies darling und hat durch sein outing ein fast unzerstörbares positives image. das wäre ja was gewesen, ein schwarzer amerikanischer präsident begrüßt unseren schwulen kanzler auf dem g8 gipfel.

aber das war wohl ein wenig viel verlangt. statt dessen: eines tages [in ihrer zweiten oder dritten legislaturperiode] darf die bundesangela auf dem g8 gipfel die befehle richtlinien zur neuen harten linie gegen alles von der amerikanischen präsidentin in empfang nehmen. und, was das schlimmste daran wird: wenn sie wirklich präsidentin wird, ist das was wir bisher von obama gesehen haben nur der hauch eines polit-popstars ...

p.s.: und, ich wiederhole es noch einmal gern: hillary wird spätestens zu diesem zeitpunkt einen weltrekord im tischplatten-durchbeissen aufstellen, der über jahrhunderte bestand haben wird!


| rubrik: tactics make the world go round ...|

Montag, 1. September 2008

US - Wahlkampf [001]

arbeitstitel: "am ende werden die enten fett"

mein lieblingswahlspruch läßt sich wahrscheinlich auf jeden us-wahlkampf der letzten jahrzehnte ungesehen anwenden. wer da gewinnt oder verliert ist aufgrund des schwieriger hochzurechnenden wahlrechtes sicherlich immer in der nähe von kaffeesatzlesen und auspendeln anzusiedeln.

so gesehen sind die ehemals guten quoten obamas nie etwas wert gewesen. ebensowenig läßt sich vorhersagen, ob maccains nominierung von sarah palin ein wählertaktischer geniestreich oder politischer selbstmord ist. darüber werden die amerikanischen medien entscheiden. was aber seit gestern völlig klar ist:

maccain hat'se nicht mehr alle!

ich erinnere nur beiläufig daran, dass im letzten jahrhundert fünf vizepräsidenten von heute auf morgen im oval office platz nehmen durften [vier davon wurden übrigens per wahl nochmals für eine zweite amtsperiode berufen]. und, dass maccain - gesundheitlich angeschlagen - bereits über 70 ist. und, dass mrs. palin - mit 6 jahren politikerfahrung - bis 2002 bürgermeisterin einer in alaska gelegenen kleinstadt war. mit anderen worten: wenn es ganz blöde läuft, könnte sie - mit inzwischen 12 jahren politikerfahrung - noch in diesem jahr amerikanischer präsident werden.

vielleicht ist es aber auch so vorgesehen. so, oder so ähnlich passiert es, und die usa haben im gleichen jahr die erste präsidentin - und den ersten schwarzen präsidentschaftskandisdaten. und wer weiß, vielleicht würde sie die beste präsidentin, die man sich heute nur vorstellen kann. nichts, ist letztendlich ausgeschlossen. wie gesagt, am ende werden die enten fett ...

vorherzusehen ist also nichts. obwohl, etwas wäre doch vorherzusehen. sollte aus mrs. palin wirklich mrs. president werden ist sie sicherlich der attraktivste präsident in der geschichte der usa. und: hillary clinton wird - ohne es jemals geübt zu haben - mit einem einzigen biss mehrere tischplatten durchbeißen!

p.s.: wer wirklich glaubt, dass politischer einfluss eine demokratische basis hat, dem empfehle ich dieses bild des präsidenten gerald ford aus dem jahr 1975. links im bild: der verteidungsminister, rechts: sein stellvertreter ...


| rubrik: meine herren, wird das alles spannend!|

aktueller gemütszustand





hallo erstmal ...

hallo unbekannter benutzer ... ich weiß nicht, ob du es schon wußtest, aber du bist nicht angemeldet. du hast jetzt genau zwei möglichkeiten noch tiefer ins klo zu greifen:











11 freunde sollt ihr sein ...







365 bilder sollt ihr werden ...



google mich durch!

 

egalisiert

Ond hätte är...
Ond hätte är mät Nachnamen "Praktiker"...
pikas - 2009-11-20 18:23
namen machen leute
warum auch immer, ich beschäftige mich recht gerne...
timanfaya - 2009-11-20 11:55
... papperlapapp, stadtrechte....
... papperlapapp, stadtrechte. athen war auch mal das...
timanfaya - 2009-11-20 10:35
Auf dem Lande ... Ich...
Auf dem Lande ... Ich möchte daran erinnern,...
pikas - 2009-11-19 09:18
... ach, ich dachte im...
... ach, ich dachte im vorauseilenden vorurteilsgehorsam...
timanfaya - 2009-11-18 16:41
herlichsten dank.
herlichsten dank.
timanfaya - 2009-11-18 16:40
"warum hat mir das eigentlich...
"warum hat mir das eigentlich niemand vorher gesagt?...
pikas - 2009-11-18 10:04
!
!
larousse - 2009-11-17 22:05
woran man merkt, daß...
die ersten zehn jahre meines automobilen lebens fuhr...
timanfaya - 2009-11-17 10:45
lieber nikolai ... [01...
der erste monat mit dir ist vergangen. als ich mit...
timanfaya - 2009-11-16 12:52

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ma fleur


nine horses
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jimi tenor
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chris isaak
wicked game



johnny cash
american IV


depeche mode
playing the angel



joy division
closer


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amplified heart


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japan (re-issue)
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the cinematic orchestra
man with the movie camera


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my life in the bush of ghosts




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